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Aufgabe 2: Gegenüberstellung zweier Berufsfelder (27.10.14)

Studienjournal Geschichte

(FB) Für diese Aufgabe habe ich mir die Berufsfelder des Journalismus und der Public Relations herausgesucht. Auf den ersten Blick scheinen sich beide Felder sehr ähnlich, handelt doch bei beiden ein nicht geringer Teil des beruflichen Alltags von der Arbeit mit Texten – oder viel mehr von der Arbeit mit der Sprache. Ob dem allerdings tatsächlich so ist, soll nun näher betrachtet werden.

Wo liegen die Gemeinsamkeiten?

Recherche, Schreibarbeit, auf aktuelle Situationen reagieren, die Kommunikation mit Kollegen und (Geschäfts-)Partnern – das sind nur einige der Gemeinsamkeiten, die sich beim Vergleich der Berufsfelder des Journalismus und der Public Relations auftun. Man erkennt schnell, dass beide Berufsfelder mit denselben „Werkzeugen“ arbeiten.
Nicht von ungefähr kommt es häufig vor, dass beide Berufe dieselben bzw. sehr ähnliche Anforderungen an Bewerber stellen und leicht zwischen beiden Feldern gewechselt werden kann – vom Journalismus zur PR noch häufiger als anders herum.

Außerdem ist es von Vorteil…

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Neulich in der Servicehotline

Wenn ein Umzug ansteht, muss sich bekanntlich um einiges gekümmert werden. Auch der Kabelanschluss gehört dazu, denn wenn ich schon kurzfristig auf’s Internet verzichten muss, würde ich dann doch gerne „in die Röhre gucken“. Also begab ich mich in das Grauen eines jeden Dienstleistungsempfängers: die Servicehotline meines Kabelanbieters…

Für mich überraschend landete ich schon nach nicht mal zwei Minuten beim ersten Hotline-Mitarbeiter. Ich hatte eine Frage zu meinem Kabelanschluss, also wählte ich die Nummer des Fachbereichs für Fragen zum Kabelanschluss. Okay, „Fachbereich“… Aber gut, es gab auch schon Anrufe bei diesem Anbieter, die tatsächlich konstruktiv waren. Und ein wenig Optimismus kommt sowieso immer gut. Der freundliche Mitarbeiter nahm meine Frage schnell auf: „(…) In den kommenden Tagen beziehe ich eine Zweitwohnung und würde meine Smartcard natürlich gerne benutzen. Jetzt frage ich mich, ob ich dazu einen neuen Kabelanschluss anmelden muss oder im bestehenden Vertrag ein Zweitwohnsitz registriert werden kann.“ Immer noch freundlich antwortete die Stimme am anderen Ende des Hörers: „Äh… Ja… Ich stell‘ sie dann mal zum Umzugsservice durch. Und… Alles Gute.“ Auf mein „Danke!“ folgte übrigens kein „Tschüss!“, wie üblich, sondern ein leicht verwirrtes „Oh man?!“ 

Wie gesagt – ich war mit dem Fachbereich für Fragen zum Kabelanschluss verbunden. Aber gut, da ich in der Tat umziehe, kann mir eventuell auch der Umzugsservice weiterhelfen, dachte ich mir, als ich in der Hotline festhing. Und schon eine Viertelstunde später hatte ich den nächsten freundlichen Mitarbeiter am Ohr, dem ich dieselbe Frage wie seinem Kollegen stellte: „(…) In den kommenden Tagen beziehe ich eine Zweitwohnung und würde meine Smartcard natürlich gerne benutzen. Jetzt frage ich mich, ob ich dazu einen neuen Kabelanschluss anmelden muss oder im bestehenden Vertrag ein Zweitwohnsitz registriert werden kann.“  Die Antwort des Umzugsservice-Mitarbeiters fiel zunächst ernüchternd aus. „Tut mir Leid, das kann ich Ihnen nicht sagen, das geht aus Datenschutzgründen nur mit dem Vertragspartner.“
Doch das war mir nicht Antwort genug, also hakte ich noch etwas nach: „Gut, das mit dem Datenschutz verstehe ich. Wenn ich sie noch etwas fragen darf: Ginge es denn rein theoretisch, meine neue Wohnung als Zweitwohnsitz in einem bestehenden Vertrag anzumelden?“ Nicht, dass ich jetzt etwas neues gefragt hätte – nein, ich wiederholte mein Anliegen nur mit anderen Worten. Die Antwort darauf verschlug mir dann aber kurzzeitig die Sprache: „Klar, wenn Sie mir dann bitte Ihre neue Adresse geben würden, überprüfe ich das für Sie!“

Datenschutz? Vertragspartner? Zwei Sätze später ist das alles irgendwie nicht mehr so wichtig. Immerhin hat das ganze Gespräch keine halbe Stunde gedauert (inklusive Wartezeit) und auch die Mitarbeiter waren freundlich. Nur blöd, dass mir keiner so wirklich auf mein Anliegen antworten konnte. Noch einmal gebe ich mir diesen Telefon-Wahnsinn so schnell allerdings nicht…

Nachtrag (10.10., 20.41h): Einen weiteren Anruf gab es dann doch noch. Jetzt heißt es, es gebe bereits einen freigeschalteten Kabelanschluss in meiner neuen Wohnung und alles sei ganz unproblematisch. Na, die müssen es ja wissen… Toll, wenn man zum Umzug auch noch einen Kabelanschluss geschenkt bekommt. Vom Kabelanbieter höchstpersönlich.

Wohin geht die Reise, lieber HSV?

Quo vadis, HSV, wohin geht die Reise? Zum vierten Mal in Folge konzentriert sich der HSV auf die nationalen Wettbewerbe. Das bedeutet auch: Seit vier Jahren steckt der „Dino“ im Mittelfeld fest, was im klaren Gegensatz zu den Ansprüchen in Hamburg steht. Das soll sich in dieser Saison ändern, und so stehen die Zeichen wieder einmal auf Neuanfang. Sportdirektor Frank Arnesen musste nach zwei Jahren gehen und wurde durch Oliver Kreuzer ersetzt. Der wiederum zeigt sich von Anfang an selbstbewusst, beruft sich auf den großen Ruf des HSV und gab gleich die Europa League als Saisonziel aus. Trainer Thorsten Fink schließt sich dem indirekt an, indem er eine Verbesserung des Tabellenplatzes forderte – die abgelaufene Runde beendete der HSV bekanntlich als Tabellen-Siebter.

Ob den großen Tönen auch die entsprechenden Worte folgen, wird sich natürlich erst während der Saison zeigen. Aus der Stammelf zog zwar nur Hoffnungsträger Heung-Min Son in Richtung Leverkusen weiter, sein Nachfolger Maximilian Beister muss sich nach einer durchwachsenen Runde jedoch noch in der Bundesliga zurechtfinden. Jacques Zoua soll Beister und Rudnevs im Angriff Dampf machen. Sein Vorteil: Thorsten Fink kennt den Stürmer noch aus gemeinsamen Tagen beim FC Basel. Für mehr Stabilität in der Verteidigung sollen Johan Djourou und Lasse Sobiech sorgen. Nach 53 Gegentoren und einem traurigen 2:9-Debakel in München erscheint das auch bitter nötig.  Das Konzept des Teams Kreuze/Fink: Erfahrene und talentierte Spieler geben sich die Klinke in die Hand. Schönreden gehörte in den letzten Jahren zum HSV-Standardrepertoire, fällt neuerdings aber – endlich – genauso flach wie überteuerte Transfers. Auch die Mannschaft bekommt den neuen Kurs deutlich zu spüren: Wer nicht mitzieht oder keine Rolle mehr für Fink und Kreuzer spielt, wird knallhart ausgemustert.

Man scheint also aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben. Das ist ein guter erster Schritt, um das anvisierte Saisonziel tatsächlich erreichen zu können. Dazu gehört auch, der Mannschaft mehr Erfolgshunger zu verschaffen. Schlechte Leistungen wurden bisher kaum bestraft – wer einen Stammplatz bekam, hatte diesen meist sicher. Dieser fehlende Konkurrenzdruck hatte sicherlich einen gewissen Anteil am Abrutschen des HSV ins Mittelfeld und sollte man diesen nun aufbauen können, stellt das vielleicht einen notwendigen Impuls für die Mannschaft dar. Können Oliver Kreuzer und Thorsten Fink dann auch noch mit mehr Ruhe und Geduld an den Problemen der Mannschaft arbeiten, ist das womöglich der entscheidende Schritt zum langsamen, aber nachhaltigen Erfolg.

Für die Fans ist das erhoffte Saisonziel natürlich ebenfalls das internationale Geschäft. Unvergessen sind die letzten beiden Auftritte, als man jeweils bis ins Halbfinale der Europa League vorstoßen konnte – die berühmt-berüchtigte Papierkugel lässt grüßen. In der  Realität sieht es dagegen nüchterner  aus.  Die Qualität des Kaders sollte auf jeden Fall für Europa reichen, aber auch auf das Mittelfeld oder im schlechtesten Fall  den Abstiegskampf muss man sich als HSVer vorbereiten. Es wird darauf ankommen, wie schnell sich die Mannschaft einspielen kann und ob Rückschläge besser verarbeitet werden können als das zuletzt der Fall war.  Soll es in diesem Jahr wirklich für Europa reichen, darf sich  4:1-Sieg über Dortmund nicht mit einer 2:5-Niederlage in Hannover  abwechseln.  Mein Tipp: Der HSV landet in der dritten Saison unter Thorsten Fink irgendwo zwischen Platz Sechs und Dreizehn.

Lange Suche? Ohne mich!

Es ist ziemlich genau ein Jahr her, als ich mich über die schwierige Suche nach einem Praktikum ausließ. Ich erinnere mich noch gut an diese Zeit, es war immerhin der oft zitierte „Sommer meines Lebens“ zwischen Abitur und Studium oder Beruf.  Meine Frustration lag sicher auch darin begründet, dass ich mit meinem Abitur keinen Studienplatz bekam.

Ich schrieb damals von einem „Teufelskreis“: Praktika gibt‘s nur mit Berufserfahrung, wegen der man ja ein Praktikum absolvieren möchte und so weiter, und so weiter. Das war im August. Im Oktober hatte ich zwar immer noch keinen Studienplatz – den habe ich auch jetzt noch nicht… -, aber eine spontane Bewerbung bei einer Presseagentur stellte alles auf den Kopf.

Plötzlich hatte ich einen Praktikumsplatz gefunden und arbeitete für die folgenden Monate in einem netten Team. Ich lernte Photoshop kennen, wie man mit einem Content Management System umgeht – und dass Promis wie Matthias Steiner oder die Band Blitzkids Mvt. auch nur Menschen sind. Ziemlich sympathische sogar.

Sollte es also doch nicht so schwer sein, im Journalismus Fuß zu fassen?

JA! Nach dem Ende des Praktikums nahm ich mir eine kleine – und verdiente! – Auszeit, um im März wieder richtig durch zu starten. Wie der Zufall es wollte, bin ich nach schneller Suche auf zwei interessante Stellen gestoßen: Eine bei einem Gaming-Magazin, eine andere bei einer Tageszeitung. Beides online – und beides bezahlt. Also schickte ich zu beiden Anzeigen eine Bewerbung ab, wieder mit großem Erfolg. Beide wollten mich nach einem Vorstellungsgespräch einstellen – heißt: drei Bewerbungen, drei Stellen. Nicht schlecht für den Anfang.
Ich entschied mich letztlich für die Tageszeitung. Dort arbeite ich in einem Aufgabenfeld, welches mir viel Spaß bereitet –  genauso wie der Job an sich. Das liegt natürlich auch an meinen Kollegen ,die immer für einen kleinen Spaß zu haben sind. Oft sind diese Späße auch voller Selbstironie… 

Jedenfalls: Nach dem zweiten Praktikum kann ich acht Monate Berufserfahrung vorweisen, je vier davon bei einem Medium für Kinder und Jugendliche und einem tagesaktuellen Angebot. Und dafür habe ich nur den Aufwand von ganzen drei Bewerbungen gehabt. Für mich bedeutet das, dass jeder eine faire Chance bekommt, der sich mit seinem Beruf identifizieren kann, der gute Voraussetzungen mitbringt und deshalb qualifiziert ist. Ob man die Chance dann nutzt, liegt ganz bei einem selbst. Man bekommt sie auf jeden Fall, wenn man nur richtig hinschaut.

Ich glaube, meine Chancen gut genutzt zu haben. Lieber Journalismus, du wirst mich jetzt nicht mehr los…

Das leidige Thema Werbung…

Jeder von uns kennt sie: Diese wunderbaren Werbeanzeigen, die manchmal so überhaupt nicht zur geöffneten Internetseite passen. Besonders kurios wird es dann, wenn dabei die Hauptakteure eines komplexen Streits aufeinandertreffen – und das auch noch doppelt. Der Süddeutschen wird die obige Google-Anzeige sicher alles andere als gut schmecken. Aber so ist das eben, wenn man seine Werbeflächen nicht immer/nicht mehr selbst vermarktet.

 

Update: Hehe, da wir ja gerade beim Thema Urheberrecht sind: Bei dem oben geposteten Bild handelt es sich um einen Screenshot, den ich selbst im Vollbesitz meiner Kräfte erstellt und durch Photoshop gejagt habe. Sollte vielleicht noch erwähnt werden…

Vom „Vettrick“ in die Zukunft

Sebastian Vettel ist an diesem Wochenende zum dritten Mal Formel 1-Fahrerweltmeister geworden. Die Entscheidung ist dabei äußerst knapp ausgefallen: Alonso hat mit 278 Punkten nur drei weniger auf dem Konto als der 25-Jährige Red Bull-Pilot. Doch wie sähe die WM aus, wenn man nach dem alten, bis Ende 2009 verwendeten Punkteschlüssel geht? Nur die ersten Acht bekamen nach folgendem System Punkte: 10-8-6-5-4-3-2-1. Seit 2010 werden Punkte für die ersten 10 Plätze verteilt: 25-18-15-12-10-8-6-4-2-1.

Noch knapper als knapp

Fahrer Gesamt Tatsächlich
Vettel 115 281
Alonso 114 278
Raikkönen 82 207
Hamilton 79 190
Button 76 188
Webber 71 179

Wir sehen, dass die WM-Entscheidung noch knapper ausgefallen wäre als es tatsächlich der Fall ist. Die Kritik am „neuen“ Punktesystem kann dennoch widerlegt werden: Ob nun drei Punkte über die WM entscheiden oder nur ein einziger Punkt – spannend ist die Saison 2012 in jeder einzelnen Runde von Australien bis Brasilien geblieben.

Alte Strecken, neue Fahrer

In 111 Tagen geht es weiter mit der Formel 1. Dann startet am 17. März die Saison 2013 wie jedes Jahr in Melbourne, Australien bis sie am 24. November traditionell in Sao Paulo endet. Neue Strecken gibt es nicht, dafür wird wahrscheinlich der Frankreich-Grand Prix nach fünf Jahren wieder ausgetragen. Nicht mehr antreten wird dann Michael Schumacher (Mercedes), der seine Karriere zum zweiten Mal beendet. Auch die Zukunft des spanischen Rennstalls HRT ist alles andere als sicher. Noch unbestätigt sind Bruno Senna (Williams), Narain Karthikeyan (HRT), Kamui Kobayashi (Sauber), Heikki Kovalainen (Caterham) und Vitali Petrov (Caterham). Der bisher (Stand: 26.11.12) einzige Neuzugang in der Formel 1 ist der Mexikaner Esteban Gutierrez, der aus der GP2-Serie zu Sauber wechselt. Ein neues Cockpit erhalten in diesem Winter ungewöhnlich viele Piloten: Lewis Hamilton wechselt von McLaren zu Mercedes, er wird von Sergio Perez ersetzt. Für ihn steigt Nico Hülkenberg (Force India) in den Sauber. Charles Pic verlässt das russische Marussia-Team und fährt ab der kommenden Saison für das Caterham-Team aus Malaysia. Ein Wiedersehen könnte es mit Adrian Sutil und Rubens Barrichello geben: Während der Deutsche gute Chancen auf den freien Platz bei Force India hat, könnte Rekord-GP-Starter Barrichello bei Caterham unterkommen. Auch ohne ein Rennen wird der Winter in der Formel 1 sehr spannend.

Ein Tor, ein Sieg und 50.000 zufriedene Fans

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Kampf kann sich auszahlen. Als HSVer hat man das heute wieder spüren können. 1:0 gegen Mainz gewonnen, 3 Punkte mitgenommen und im oberen Mittelfeld festgesetzt – so lässt es sich leben. Für mich persönlich war es der 1. Heimsieg seit der Saison 09/10. Ich schaffe es leider nur selten in den Volkspark, und wenn es dann mal geklappt hat, gab es höchstens ein Remis. Freundschaftsspiele zähle ich allerdings nicht mit. Da tut dieses Ergebnis von heute richtig, richtig gut… Nur der HSV‘

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